Fashion

Das Spiel mit den Proportionen

Da bin ich wieder! Etwas früher als geplant, aber ich kann es kaum erwarten, Euch endlich meinen schönheitskorrigierten Blog vorzustellen. Tadaaa – da ist er!

Da ich ebenfalls ein neues Outfit in petto habe, passt der Zeitpunkt für eine Veröffentlichung ganz gut.

Am Beispiel meines neuen Outfits möchte ich Euch heute dazu ermuntern, ruhig mal mit Euren Proportionen zu spielen. Worauf es dabei an kommt und was es zu beachten gibt, erfahrt Ihr im weiteren Verlauf des Posts.

Das Outfit gibt einen ersten (mini) kleinen Ausblick auf den Herbst. Es ist nämlich wunderbar an den kühleren Abenden zu tragen und trotzdem noch sommerlich genug, um an den warmen Tagen zu punkten.

Fangen wir mit der ersten Version an – zu den Proportionen kommen wir später.

Wie unkompliziert ein Hemdblusenkleid ist, habe ich ja schon mehrfach erwähnt. Dank des kleinen Kragens sieht das Kleidchen nicht nur „angezogen“ aus, sondern der entstehende V-Ausschnitt schmeichelt den meisten Frauen sehr gut.

Das Kleid ist gerade geschnitten, hat also keine Abnäher oder ähnliches, deshalb ist es super wichtig, dass es an der Schulter schön schmal und passend  sitzt, denn so fällt es im weiteren Verlauf ebenfalls schmal an Eurer Figur entlang. Dank des fließenden Materials umspielt es sanft die Kurven und trägt nicht ungünstig auf.

Zu einem lässigen Sitz gehören für mich Taschen einfach dazu – ich liebe es, wenn ein Kleid oder ein Rock mit Taschen ausgestattet ist! Hier trage ich das Kleid mit einer Leggings, denn es war ganz schön kühl bei den Aufnahmen. Es hat aber eine perfekte Länge, um auch solo eine gute Figur zu machen.

So eine dünne Leggings ist ja auch schnell mal an oder ausgezogen :-). Der Strickmantel hat exakt die Länge des Kleides und ist ebenfalls schnell mal übergeworfen. Mit seiner Viscosemischung passt er perfekt zur Jahreszeit. Er wärmt, ist aber noch nicht zu dick.

Das Garn ist in zwei Blautönen leicht meliert und hat ein sehr regelmäßiges Strickmuster. Das macht den Strickmantel spannend, und er passt perfekt zur regelmäßigen Musterung des Kleides. Da er ein kleines Revers hat, sieht auch der Strickmantel sehr angezogen aus – eben eher ein Mantel als eine Strickjacke.

Jetzt wird es etwas gewagter, denn ich habe mir als Ergänzung zum Kleid eine weiter geschnittene Hose ausgesucht. Sie hat zum Blauton der Jacke noch einen  Nadelstreifen im Beerenton des Kleides.

Da die Muster aller Teile sich in einem Farbspektrum bewegen, ist der Mustermix aus den Kreisen des Kleides, den Streifen der Hose und dem Strickbild des Mantels eine schöne Möglichkeit, Spannung ins Outfit zu bringen.

Jetzt kommen wir zum Spiel mit den Proportionen. Voll im Trend liegt, wer die klassischen Proportionen optisch so verschiebt, dass sich eine ganz neue Silhouette ergibt. An dieser Stelle kommt wieder einer meiner Lieblingssätze ins Spiel:

Einen kleinen Stiltod muss man auf dem Modealtar sterben!

Das soll heißen, wer sehr modisch unterwegs ist, darf an der ein oder anderen Stelle von den klassischen Stilempfehlungen auch mal abweichen. Wichtig bleibt hier, dass Ihr Euch absolut wohl fühlt, in dem was Ihr tragt und nicht mehrere (Stil) Tode gleichzeitig sterbt.

In dem Zusammenhang ist es bei diesem Outfit wichtig, dass

  • alle Teile aus einer Farbrichtung kommen und miteinander harmonieren.
  • ich eine äußere durchgängige Farblinie habe (Jacke und Hose in einer Farbe).
  • die Muster alle eine Längsrichtung haben.
  • die Jacke im Schulterbereich schmal sitzt.

Alle genannten Punkte sorgen nämlich für eine Streckung, die wiederum dafür sorgt, dass die „lang über weit“ Kombi mich nicht komplett zum Zwerg macht.

Denn weite Hosen zusammen mit langen Oberteilen machen erst einmal genau das, sie machen Zwerge aus uns eher kleinen Frauen. Deshalb sind die oben genannten Punkte so wichtig und deshalb bitte nur an einer Stelle einen „Stiltod“ sterben und  mit den Tipps dafür sorgen, dass die Proportion nicht komplett aus dem Ruder läuft.

Wer groß und schlank ist, braucht sich natürlich nicht so viele Gedanken machen.

Probiert es einfach mal aus, wie Ihr Euch mit den Verschiebungen der Proportionen fühlt und ob es eine modische Spielart ist, an der Ihr Spaß habt.

Dazu aber, trotz aller Tricks, noch eine Bemerkung: ist Streckung Dein absolutes Hauptthema (sehr klein oder/und sehr kräftig), dann solltest Du von dieser Kombination lieber die Finger lassen und die Teile einfach solo kombinieren.(Kleid/ Mantel oder Hose/Shirt/Mantel)

Ist es keine Alternative für Euch, alles zusammen zu tragen, zeige ich Euch jetzt noch die etwas klassischere Kombi Shirt/Jacke/Hose.  Mit der weiten Hose liegt Ihr gerade voll im Trend, ist sie doch eine schöne Alternative zur ewig schmalen Hose.

In dieser Kombi habt Ihr für die Streckung wieder eine durchgängige äußere Farblinie (Hose/Jacke) und viele Möglichkeiten, um daraus ein Outfit für viele Gelegenheiten zusammenzustellen.

Ich mag die Kombi sehr gern mit einem klassischen weißen T-Shirt – so bekommt der Look einen sportiven Touch (auch T-Shirts liegen gerade voll im Trend). Genauso ist es aber möglich,  eine schlichte weiße Businessbluse dazu zutragen oder auch eine Bluse, die die Farben der Hose wieder aufgreift und gemustert daher kommt.

Worauf Ihr beim Tragen von Mustern achten solltet, habe ich hier schon einmal beschrieben.

Die gesamte neue Online – Kollektion findet Ihr hier. Ihr bekommt leider nicht alle drei gezeigten Teile online. Das Kleid und auch die Strickjacke bekommt Ihr ab Montag in ausgewählten Geschäften. Hier kommt Ihr direkt zum Storefinder um nachzusehen, wer in Eurer Nähe Olsen führt.  Wartet nicht zu lange, handelt es sich doch um eine exklusive kleine Kollektion, die erfahrungsgemäß schnell vergriffen ist.

Die Hose findet Ihr online über diesen Link.

Habt Ihr schon mal ein wenig mit den Proportionen herumgespielt und ausprobiert was zu Euch passt?  Ich bin sehr gespannt auf Eure Kommentare.

Apropos Kommentare, wie gefällt Euch denn das neue Outfit des Blogs? Es sollte ein kleines bisschen moderner und aufgeräumter aussehen, ohne komplett das Gesicht zu verlieren. Was meint Ihr, ist das gelungen?

Jetzt mache ich mich erst mal daran, den neuen Punkt „Granny’s Diary“ zu füllen und wünsche Euch ein traumhaft sonniges Wochenende.

Herzliches

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Was ziehe ich im Winter an? 3 schöne Winter-Outfits für kalte Tage!!

Was ziehe ich im Winter an? Eine Frage, die auch mich oft vor die ein oder andere Styling-Schwierigkeit stellt. Minusgrade am Morgen, Sonnenschein zu Mittag und vielleicht noch nasser Schneeregen? Kreativität und schöne Winter-Outfits blieben da oftmals auf der Strecke.

1. Outfit: Leder-Leggings mit Long-Shirt und Karo-Blazer

Mit diesem Look startete ich in die neue Woche und das war auch direkt eines meiner Lieblings-Outfits. Ich liebe einfach den Mix aus enger Lederhose, langem Shirt und lässigem Blazer. Für mich eine echte Wohlfühl-Kombination, die einfach immer geht. Schuhe und Tasche stimme ich gerne aufeinander ab, so wirken Winter-Outfits gleich noch harmonischer.

2. Outfit: Lederrock, BING-Shirt und Cardigan

Ab und zu darf es bei mir auch mal ein bisschen rockiger zu gehen und dafür ist das coole BING-Shirt natürlich ideal. In Kombination mit einem High-Waist Lederrock, einer blickdichten Strumpfhose sowie warmen Boots ist das für mich ein sehr angenehmes und alltagstaugliches Winter-Outfit.

Wenn du kein Fan von Cardigans bist, dann habe ich hier eine passende Alternative für dich: Das rockige Shirt gibt es nämlich auch als lässigen Sweater.

Outfit: Tunika und Overknee-Stiefel

Möchte man schöne Winter-Outfits kombinieren, sind Tunika und passende Overknee-Stiefel immer eine gute Wahl. Letztere kommen zudem in angesagter Square-Toe Optik daher. Was es mit diesem Modetrend genau auf sich hat, liest du in diesem Wintertrends 2019/20 Report.

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Der Mantel für jede Gelegenheit – kariert ins Frühjahr

Kariert auf dem Weg ins Frühjahr – der Mantel für jede Gelegenheit

Rein kalendarisch lässt der Frühling ja noch ein bisschen auf sich warten, aber garderobenmäßig kann man sich ja schon mal darauf vorbereiten. Der Mantel stimmt auf jeden Fall auf das Schönste ein, oder?

Vielleicht können wir  das Frühjahr ein bisschen locken, oder zumindest so tun, als ob es schon vor der Tür steht. Mir wäre sehr danach.

Mein Post kommt heute schon einen Tag früher – vielleicht ist ein bisschen Bewegung in der Gewohnheit ja manchmal ganz gut :-))

Der Mantel ist ungefüttert und aus einem super bequemen und festen Jerseymaterial – falls es doch noch mal kühler wird, passt auf jeden Fall auch eine kleine, dünne Daunenjacke drunter.

Beim Shooting war es tatsächlich so warm, dass weder Strümpfe, noch die Daunenjacke nötig waren.

Mäntel sind und bleiben ein Megatrend, auch das Karomuster ist aus dem Modezirkus nicht mehr weg zu denken.

Glenchek oder Prince of Wales?

Wenn der klassische Glencheck, so wie hier, ein kontrastfarbiges Überkaro bekommt, nennt es sich „Prince of Wales Check“ Wusstet Ihr das schon?

Das Originalkaro wurde bereits Anfang des 14. Jahrhunderts für Edward II. von England gewebt.

Ein echter Klassiker also, deshalb ist das Muster, gerade für den klassischen Businesslook, so beliebt. Seit einigen Saisons ist er auch in allen möglichen modischen Variationen zu finden und hat dort seinen festen Platz gefunden.

Was mich bei dem wunderbaren Mantel sofort überzeugt hat, ist, neben dem Muster natürlich, der Schnitt des Mantels.

Den ganzen Winter über habe ich Mäntel im Oversized Look gefeiert und freue mich jetzt sehr über diese klassische Variante eines Kurzmantels.

Er ist gerade geschnitten, aber an den Schultern und Ärmeln so schön schmal, dass ein geradliniger Look entsteht und der Mantel eine streckende Wirkung hat.

So ist er wunderbar als Eyecatcher für den nächsten Businesstermin einsetzbar.

Aber auch zu allen anderen Gelegenheiten macht er eine richtig gute Figur. Ich mag ihn mit den obligatorischen weißen Sneakern sehr gern. Als Highlight trage ich meine knallrote Beuteltasche zum Mantel. So verstärke ich das dezente rote Überkaro und habe einen schönen „Knalleffekt“.

Damit der Mantel seinen Auftritt hat, bleibt das Darunter mit einem Pulli und einer Hose in einem dezenten Beigeton ganz schlicht. Die Hose ist gerade geschnitten, hat ein etwas weiteres Bein und liegt damit voll im Trend.

Ach übrigens, ich brauche es wahrscheinlich gar nicht mehr zu erwähnen, aber nicht nur der schmale Schnitt des Mantels streckt, sondern die durchgängige innere Farblinie von Hose Pulli, streckt ebenfalls.

Da ich das so so oft erwähne, wisst Ihr das sicher schon längst.

Was sagt Ihr zum ersten #myolsen Outfit im neuen Jahrzehnt?

Möchtet Ihr mich kariert in den Frühling begleiten, findet Ihrhier den direkten Link zum Mantel.

Hier geht’s auf direktem Weg zum Pulli und zur Hose.

Wie immer freue ich mich riesig auf Euer Feedback und wünsche Euch einen wunderbaren Sonntag.

Herzliches

Susanne Niermann Women2Style

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Rote Lederhose kombinieren – meine Tipps für den Alltag

Back to the Roots dachte ich mir, als ich kürzlich meine rote Lederhose aus dem Schrank holte. Schon vor Jahren ist das gute Stück bei mir eingezogen und damals habe ich sie auf und ab getragen. Bevorzugt zu längeren Shirts und mit dicken Cardigans. Auch wenn sich mein Stil Jahr für Jahr ein wenig verändert und anpasst, gibt es dennoch Outfit-Kombinationen, auf die ich immer wieder gerne zurückgreifen.

Zur engen roten Lederhose trage ich ein längeres Top, welches den Po bedeckt und der Figur schmeichelt. Bei Lederhosen (und Leggings) achte ich generell immer darauf, dass meine Oberteile an der Rückseite etwas länger geschnitten sind. Vor allem, wenn die Hose hinten keine Taschen hat. Ansonsten fiel der restliche Look sehr leger und fast schon gemütlich aus. Dicker Oversized-Strickmantel trifft auf bequeme Chunky Sneakers. Letztere zaubern unbemerkt 6 Zentimeter Absatz dazu!

So gut lässt sich eine rote Lederhose kombinieren:

  1. Mit gedeckten Farben: Die Statement-Farbe Rot kombiniere ich am liebsten mit gedeckten Farben wie Grau, Weiß oder Beige. Zur Lederhose kann das ein simples Blusenkleid, ein kuscheliger Pullover oder auch ein T-Shirt mit Print sein. Auch bei Schuhen greife ich zu Modellen in Weiß oder Grau. Ein weiterer toller Styling-Partner für die rote Lederhose ist beispielsweise auch ein klassischer Trenchcoat in Beige.
  2. Ton-in-Ton: Möchtest du eine rote Lederhose kombinieren, kannst du natürlich auch in einer Farbfamilie bleiben. Achte dabei darauf, dass sich die gewählten Kleidungsstücke in ihren Rottönen unterscheiden, dabei kannst du auch warme und kalte Rotnuancen miteinander mixen. Um ein Ton-in-Ton Outfit stimmig wirken zu lassen, kannst du beispielsweise Tasche, Schuhe und Accessoires in Cognacbraun oder Beige dazu stylen. Softe Nude-Töne sind hier die bessere Wahl als Schwarz, das wirkt bei solchen Looks einfach zu hart.
  3. Im Colour-Blocking: Bist du ein Fan von Farbe, dann hast du bestimmt auch den Mut für kreative Colour-Blocking Outfits. Wähle dabei Farben aus, die einen hohen Kontrast zur roten Lederhose darstellen. Das kann ein kobaltblauer Long-Blazer sein, ein grasgrüner Cardigan oder auch eine pinke Bluse.
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INHALT & OUTFIT: BEIM ÖFFENTLICHEN AUFTRITT MUSS BEIDES STIMMEN

Die These, dass es bei einem Vortrag zu „93 Prozent auf das äußere Erscheinungsbild und zu sieben Prozent auf den Inhalt ankommt“, ist ein Klischee. Was nützt ein perfekter Dresscode, wenn der Vortrag einfach nur schlecht ist? Andererseits stört es natürlich, bewusst oder unbewusst, wenn man eine gute Rede hört, der Vortragende aber selbst nachlässig oder „schlecht“ gekleidet ist. Ergo: Inhalt und Outfit: Bei einem öffentlichen Auftritt muss beides stimmen! Stilberaterin Sabina Wachtel gibt im Gentleman-Blog Tipps für das richtige Outfit bei öffentlichen Auftritten.

MAN WIRKT WIE MAN SICH FÜHLT

Es muss beides stimmen. Denn mit der richtig gewählten und gepflegten, heißt: sauberer, fleckenlosen, gebügelten (!) Kleidung zollt man seinem Gegenüber Respekt.

Wenn man sich in eine TV-Sendung setzt, und man fühlt sich nicht wohl mit dem, was man anhat, wirkt man schlecht„, sagt Außenminister Guido Westerwelle. Wie wahr. Egal ob TV-Sendung, Meeting, Rede, Podiumsdiskussion oder was auch immer: der Style und der Dresscode müssen bei einem öffentlichen Auftritt stimmig sein.

Dresscode- und Styleberatung heißt einerseits, Antworten zu geben auf die Fragen: Welcher Kragen passt zu welchem Krawattenknoten, zu welcher Gesichtsform, zu welchem Anzug, und andererseits, wann wird Gürtel, wann Weste, wann Hosenträger getragen, was ist Trend, und wo hat die Person den Trend zu brechen? Ob mit oder ohne Dresscode-Berater: Folgende Punkte sollte man eigentlich immer vor „öffentlichem Erscheinen“ bedenken, weil sie nicht zu unterschätzen sind:

1. Welche Zielgruppe wird angesprochen?
2. Balance zwischen Mainstream und individuellen Stil finden und haben
3. Das Publikum nicht (unnötig) durch Extreme brüskieren
4. Nicht durch unpassende Accessoires vom Inhalt ablenken

DIE 3-TAGE-REGEL FÜR DEN FEINSCHLIFF

Wer (negative) Überraschungen (Schlechter Schnitt, Flecke, Farben passen nicht zusammen etc.) vermeiden will, überlegt am besten schon drei Tage vorher, welches Outfit er beim Auftritt tragen will. So bleibt genügend Zeit für den Feinschliff:

1. Einmal zur Probe anziehen
2. Ggf. in noch in die Reinigung/Wäscherei geben
3. Anzug immer nochmal aufbügeln (lassen) und abbürsten
4. Schuhe putzen!

Viele Dinge sind ein absolutes No-Go. Ganze Listen gäbe es hier zu füllen. Beschränken wir uns auf die Top 10:

1. Kleidung unsauber, zu speckig
2. Kleidung zu groß oder zu klein
3. schmutzige Brillengläser und schlecht gebügelte Kleidung
4. Abgekaute Brillenbügel
5. Hochgeschobene (Sonnen-)Brille
6. Hemd mit Brusttasche. Steigerung: Hemd mit Brusttasche mit Kugelschreiber oder sonstigem Dedöns.
7. Falls im Anzug: die Jacke ablegen oder Jackett beim (Auf)Stehen, Gehen oder Laufen offen lassen
8. Gelockerter Krawattenknoten (ist nicht lässig, sondern nachlässig)
9. Button-Down-Hemd mit Krawatte
10. Abgelaufene und ungeputzte Schuhe

Bei Präsentationen oder wichtigen Gesprächen sollte man drei weitere Punkte vermeiden:

1. Geknickte Visitenkarten überreichen
2. Einem Billigkugelschreiber benutzen
3. Sofern man mit Gepäck unterwegs ist: billige Nylonkoffer haben schon manches perfekte Outfit ruiniert

OUTFITT MUSS ZU PERSON UND UNTERNEHMEN PASSEN

Letztlich ist es das Ziel, die Stile des Unternehmens (oder was auch immer man in diesem Moment vertritt) und die Erscheinung der Person zu koordinieren. Praktisch gesagt: Es kann nicht sein, dass sich in der Imagebroschüre ein junges, offenes Unternehmen präsentiert und der Repräsentant im TV oder während einer Präsentation aussieht wie ein Geographielehrer.

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