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10 DINGE, DIE FRAUEN AN MÄNNERN UNATTRAKTIV FINDEN

Volles Haar, eine markante Kinnpartie oder die berühmte Adlernase… Attraktivität wird bekanntlich stark durch Äußerlichkeiten bestimmt. Doch gutes Aussehen allein ist nicht alles. Der Gentleman-Blog präsentiert zehn Dinge, die selbst vermeintlich attraktive Männer schlecht aussehen lassen.

SCHÖNE MENSCHEN SIND DIE BESSEREN MENSCHEN

Es lässt sich kaum pauschalisieren, was Frauen bei Männern attraktiv finden und was nicht. Primär entscheidet vor allem die Optik über Zu- oder Abneigung beim Gegenüber. Doch müssen wir uns leider von einer gern zitierten wie auch beruhigenden Redewendung verabschieden: Schönheit liegt nicht im Auge des Betrachters. Tatsächlich haben Forscher mittlerweile nachgewiesen, dass physische Attraktivität nicht subjektiv ist. Vielmehr werden Männer wie Frauen in puncto Anziehungskraft von Werten und Kriterien beeinflusst, die über alle Kontinente hinweg ähnliche Ergebnisse ans Licht bringen und sogar von Computerprogrammen erfasst werden können.

Die Form und Symmetrie der Gesichtszüge, Jugend, Vitalität und Sinneswahrnehmungen wie der Geruch und der Klang der Stimme beeinflussen maßgeblich, inwieweit wir jemanden anziehend finden – stets begleitet von soziokulturellen Werten und durch Medien heraufbeschworene Schönheitsideale. Und damit noch nicht genug. Laut Studien wird äußere Schönheit häufig auch mit positiven Charaktereigenschaften gleichgesetzt: Je schöner ein Mensch, desto besser ist er also auch? Von wegen die inneren Werte zählen, Menschen sind in erster Linie oberflächlich. Oder etwa nicht?

Zu unserer Beruhigung zeigen andere Untersuchungen, dass äußere Attraktivität – zumindest für das „schöne Geschlecht“ – nur eine untergeordnete Rolle bei der Partnerwahl spielt. Charme und Witz, Selbstbewusstsein und Status, Intelligenz sowie Zuverlässigkeit sind hier das Zünglein an der Waage. Während manche Frauen beim Typ „sensibler Familienmensch“ dahinschmelzen, bevorzugen andere den Typ „Arschloch“. Letztlich sind Geschmäcker zum Glück doch verschieden, weshalb auch die folgende Listung keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt.

VOM ROMEO ZUR DIVA – 10 NO-GO’S FÜR MÄNNER

10. Passivität. Die wenigsten Menschen haben von vornherein eine konkrete Vorstellung vom Verlauf ihres Lebens. Ebenso wenig steckt in jedem von uns ein Erfinder, Spitzensportler oder Weltverbesserer. Solche Ambitionen erwarten auch Frauen nicht von ihrem (zukünftigen) Partner, doch wirkt Antriebslosigkeit auf Dauer unattraktiv. Männer, die das aktuelle Fernsehprogramm als ideale Freizeitbeschäftigung erachten, erscheinen kaum interessant geschweige denn anziehend. Wer dagegen eigene Interessen mit Leidenschaft verfolgt – richtig, die Sache mit den Hobbys – begeistert auch seine Herzdame. Erfahrungsgemäß ist Begeisterung wortwörtlich ansteckend.

9. Ignoranz & Faselei. Herren, die ohne Punkt und Komma nur über sich selbst reden und einer Frau nicht dieselbe Aufmerksamkeit entgegen bringen, dürfen auch von ihr keine Luftsprünge verlangen.

8. Narzissmus (auf Facebook). Frauen schätzen Männer, die zu ihrem Wort stehen. Den eigenen Beitrag indes auf Facebook zu liken, ist in etwa genauso attraktiv, wie bei jeder sich bietenden Spiegeloberfläche, das eigene Antlitz zu bewundern.

7. Weiter V-Ausschnitt. Ob sich ein Gentleman für die traditionelle Knopfleiste, einen Rundkragen oder auch den V-Ausschnitt entscheidet, bleibt vorrangig eine Frage des persönlichen Geschmacks und des Anlasses. Eröffnet der derzeit moderne, weit ausgeschnittene V-Ausschnitt jedoch beim Mann zuweilen tiefere Einblicke auf das Dekolleté als bei seiner Begleitung, ist das mit 99,99 Prozent aller Wahrscheinlichkeit zu viel des Guten.

6. Ja-Sager. Frauen setzen bei Männern ein gewisses Maß an Sensibilität voraus. Wer jedoch aus Rücksicht auf die Gefühle des Anderen zu allem Ja und Amen sagt, untergräbt auf Dauer zuerst seine Integrität und verliert auf dem Fuße folgend auch an Reiz. Kompromisse sind wichtig. Doch auch in einer Partnerschaft sollte Mann seine eigenen Interessen und Werte nicht vollkommen zurückstellen.

5. Nein-Sager. Frauen lieben selbstbewusste Männer, die wissen, was sie wollen. Beim x-ten Shoppingbummel oder dem neuesten Liebesfilm, darf Mann gern auch mal dem Fußballabend mit Kumpels den Vorzug geben, um bei den Stereotypen zu bleiben… Wer konsequent nur die eigenen Interessen verfolgt, signalisiert Desinteresse und mangelnde Wertschätzung.

4. Bauchtaschen. Unverwüstlich sind die kleinen Leder- oder Stofftaschen, die sich mit einem praktischen Schnappverschluss unterhalb des Bauches schnallen lassen. Bei einem Konzert und auch bei einer Wanderung mag die kleine Wundertasche noch praktisch sein, immerhin hat man beide Hände frei, als Begleiter in der Stadt ruiniert sie meist jegliches Outfit.

3. Bleifuß. Männer und Autos ist ein Thema für sich. Rücksichtslos das Pedal durchzutreten, Formel-Eins-Spiele an der Ampel oder auch Drängeln wirkt nicht überlegen, sondern peinlich. Herren, die dagegen auch hinter dem Steuer Selbstbeherrschung an den Tag legen, beweisen Klasse.

2. Unentschlossenheit. Sätze wie »Ganz wie du willst« oder noch schlimmer »Ist mir egal« treiben Frauen regelmäßig auf die Palme. Warum? Frauen wollen entscheidungsfreudige Männer, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen.

1. Der Nabel der Welt. Der Hals schmerzt und schon ist der sterbende Schwan nicht weit – im Job türmt sich die Arbeit prinzipiell doppelt so hoch und vor allem die leidige Hausarbeit will nur ihm einfach keinen „Spaß“ bereiten. Skandal! Das mag zugegeben ein wenig überzogen sein, doch schlummert auch in vielen Männern eine Diva. Männer, die ausschließlich ihre eigenen Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen, wirken über kurz oder lang unattraktiv.

Fazit: Männer haben es nicht leicht, lauern doch hinter jeder Weggabelung vermeintliche Fettnäpfchen. Doch Fair Play: Zweifellos gelten die zuvor angeführten Punkte nicht ausschließlich für die Herrenwelt.

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